Partnerstädte

Städtepartnerschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Grenzen und zum Abbau von Vorurteilen. Florstadt pflegt Partnerschaften mit Izbicko/Polen, Pléneuf-Val-André/Frankreich und Staden/Belgien.

Um die Kontakte zu den drei Partnerstädten Florstadts zu vertiefen, wurde am 11.02.2009 der Partnerschaftsverein Florstadt e.V. gegründet.

Ziel des Vereins ist die Förderung freundschaftlicher Beziehungen innerhalb Europas.

Aufgaben des Partnerschaftsvereins sind, Partnerschaften weiterzuentwickeln und noch mehr Menschen für diese Idee zu gewinnen. Der Partnerschaftsverein Florstadt e.V. ist der kompetente Ansprechpartner für alle Personen, Vereine und Organisationen, die an Begegnungen interessiert sind. Der Verein ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger. Er fördert die Völkerverständigung und die Toleranz zwischen verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen. Die Kontaktpflege in den Bereichen Kultur, Jugend, Schule, Sport, Gesellschaftspolitik und Geschichte gehört genauso zu den Zielen wie die Planung, Förderung und Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaften in Absprache mit der Stadtverwaltung.

Partnerstädte

Pléneuf-Val-André besteht aus 3 Hauptteilen:

Dahouet, der Fischerei- und Jachthafen, ist ein fesselnder Ort. Der Quai „Terre-Neuvas“ erinnert an die Zeit, in der Kabeljaufang in Neufundland und Island die Haupttätigkeit des Hafens war. Vor der Kirche Notre Dame de la Garde kann man die Bucht von Saint Brieuc bewundert und die Einfahrt des Hafens überblicken. Eine Statue der Jungfrau wurde hier errichtet, um die Seemännder zu schützen. Heute noch findet jedes Jahr im August ein Festumzug zu Ehren der Jungfrau statt.

Val André ist ein Badeort, der Ende des 19. Jahrhunderts dank Charles Cottard gebaut wurde. Der feine Sandstrand erstreckt sich auf 2,5 km und ist von einem Fußgängerdamm umgeben. Das Kasino wurde im Jahre 1934 gebaut und ist ganzjährig geöffnet. Es bietet eine breite Auswahl an Spieltischen und Spielautomaten an. Es beherbergt auch ein Kino und ein Theater.

Pléneuf ist das Amtszentrum der Stadt aber auch der Gemeinde. Dieses Dorf wurde im 5. und 6. Jahrhundert von keltischen Flüchtlingen aus Großbritannien gegründet. Hier befinden sich die Hauptgeschäfte, die Schulen und das Rathaus. Die Gemeinde Pléneuf-Val-André erstreckt sich auf 1.700 ha und zählt rund 3.800 Einwohner. Während der touristischen Saison kann die Stadt bis zu 25.000 Personen empfangen. Für den Touristen bietet der Ort eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten, ein Kasinoe, ein 18-Loch-Goldparcours (einer der schönsten in der Bretagne), Tennisfelder, ein Schwimmbad, ein Wassersportzentrum, zahlreiche Musikanimationen im Sommer, Campingplätze Hotels…


Stadtbesichtigung

Als Badeort des vergangenen Jahrhunderts, hat Pléneuf-Val-André seinen Charme beibehalten. Das Dorf Pléneuf und der Hafen von Dahouet, in der Umgebung des Badeorts, erwarten ihre Gäste. Naturliebhaber werden das Naturschutzgebiet des Inselchens von Verdelet schätzen, auf der zahlreiche Vogelarten nisten und Wanderwege (GR 34) die Steilküste entlang führen. Der Dahouet Hafen liegt in einer natürlichen Einbuchtung der Küste und stellt einen Schutzraum für die Ausflugschiffe dar.

Sehenswertes

  • Das Kasino in Val André bietet auch Kinovorstellungen und zahlreiche Schauspiele an.
  • Highlight der Smaragdküste: der 18-Loch-Golfparcours direkt am Meeresufer
  • Das Wassersportzentrum bietet verschiedene Aktivitäten
  • Die Tennisanlagen bestehen aus 12 Tennisfeldern
  • Das Schwimmbad ist ganzjährig geöffnet und zwischen 29 und 32 Grad beheizt

Markttage
ganzjährig am Dienstag Morgen in Pléneuf
ganzjährig am Freitag Morgen in Val André

Staden… wo?

Staden liegt im Herzen Westflanderns und ist eine sehr dynamische Entität. Staden ist eine ländliche Gemeinde, die aus den Kernen Staden, Oostnieuwkerke und Westrozebeke besteht.

Natur und Kultur

Es ist eine Gemeinde, in der die Ruhe der Landschaft mit dem starken Vereinsleben zusammengeht. Der offene Raum ist sehr charakteristisch für Staden. Der Hügelrücken von Westrozebeke bildet ein markantes Reliefelement. Der „Mandel“ und der „Luikebeek“ sind in der Landschaft eingeprägt. Zusammengstellte Sparzier- und Radwege führen den Besucher entlang schöner und ruhiger Ecken.

Staden lebt!

Es gibt viel Betriebssamkeit in der Gemeinde Staden: Gefriergemüse, Fleischwaren, Möbel, Lastkraftwagen, … sind außerhalb der Grenzen bekannt. Die hochdynamische Landwirtschaft hat eine große Bedeutung. 70 % der Fläche sind landwirtschaftliches Gebiet. Die Aktivitäten sind sehr unterschiedlich, mit einer Konzentration von grundloser Viehwirtschaft und Gartenbau unter Glas. Staden ist die Gemeinde mit einer ganz geringen Arbeitslosenzahl.

Staden ist eine Gemeinde, in der Natur, Arbeit und Erholung perfekt Hand in Hand gehen und in der man ruhig, aber fesselnd wohnen kann.

Die Gemeinde in Zahlen

Fläche

  • Staden:                    2.543 Hektar
  • Oostnieurwkerke:  1.080 Hektar
  • Westrozebeke:       1.000 Hektar

 

Einwohnerzahl

Total:                        11.512 Einwohner

  • Staden:                  5.674 Einwohner
  • Oostnieuwkerke: 3.577 Einwohner
  • Westrozebeke:     2.261 Einwohner

 

Geschichte

Staden hat sich im Jahr 1100 am „Loobeek“ (oder „Luikebeek“) entwickelt.

Die Schreibweise und Bedeutung des Namens hat eine ganze Evolution hinter sich:

1115: Staten
1127: Stathan
1149: Stades
1185: Staden

Staden bedeutet wahrscheinlich „Siedlung“ oder „Wohnort“.

Oostnieuwkerke

Die ersten Siedlungen von Oostnieuwkerke datieren aus dem Jahr 1050. Nieuwkerke weist auf die Entstehung der Mutterkirche, nämlich Roeselare. Die Partikel „Oost“ hat man hinzugefügt, um einen Unterschied mit der Gemeinde Nieuwkerke zu machen.

Westrozebeke

Der Überlieferung zufolge zeigte sich Westrozebeke schon 950 als eine Pfarrgemeinde. 1066 wurde die Siedlung schon mit dem Namen „Rosebeca“ (Rozebeke) angedeutet. Rozebeke bedeutet Bach mit Schilf. Die Partikel „West“ hat man hinzugefügt, um einen Unterschied mit Oostrozebeke zu machen.

Im November 1382 wurden die flämischen Streitkräfte von Philipp von Artevelde in Westrozebeke von der Armee unter dem Kommando von Philipp der Kühne zermalmt. Chronisten zufolge war die flämische Mannschaft mit 50.000 und ihre Opferzahl betrug 20.000 Tote. Diese Schlacht deutete das Ende der Macht der Gemeinden und den Anfang des bugundischen Zeitalters.

Die Gemeinde Izbicko (Stubendorf) liegt in der Woiewodschaft (Regierungsbezirk) Opole (Oppeln), im süd-östlichen Teil des Schlesischen Tieflandes, an der Hauptverkehrsader E-44, die Berlin mit Ukraine verbindet.

Izbicko liegt 20 km von der Landeshauptstadt Opole (Oppeln) und 13 km von der Kreisstadt Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz) entfernt.

Die günstige Lage ermöglicht es den Menschen, die in der Stadt arbeiten, sich im Gemeindegebiet anzusiedeln, da sie sich hier gut von der städtischen Hektik ausruhen können.

Izbicko ist eine der kleinsten Gemeinden im Oppelner Land. Auf einer Fläche von 84,3 km²  wohnen ca. 5.700 Einwohner.

Die Gemeinde besteht aus 11 Ortsteilen. Der landwirtschaftliche Charakter der Gemeinde dient der Entwicklung von Agrotouristik.

Der Ortsteil Krosnica wurde zu einem der schönsten Orte des Oppelner Bezirkes gekürt und für einen Besuch sehr zu empfehlen.

Es gibt dort gute Unterbringungsmöglichkeiten und viele Attraktionen, wie z. B., Reiten, Lagerfeuer, gute schlesische Küche und andere Erholungsmöglichkeiten in der Natur.

38% des ganzen Gemeindegebietes bilden Wälder und Zuchtteiche. In den Wäldern, die das Gebiet bedecken, kann man auch jagen. Die Umgebung der Gemeinde Izbicko ist reich an Tieren, wie Rehe, Hirsche, Hasen, Marder, Wildschweine und Füchse. Oft trifft man auch Fasane, Wildgänse, Enten, Rebhühner, Reiher oder Schwäne. Im Ortsteil Utrata befindet sich ein Vogelnaturschutzgebiet mit seltenen Vogelarten, wie z.B. den Schwarzstorch.

Für Radfans wurden Radwege ausgeschildert, die teilweise durch die Naturlandschaft führen.

Kaum 20 km von Izbicko entfernt befindet sich ein wunderschöner Aussichtspark mit dem Ort Sankt Annaberg, wo es ein Natur-Amphitheater zu bewundern gibt. In 25 km erreicht man die Turawa-Seen, die zu den schönsten künstlichen Sammelbecken in Polen gehören. Die schönen Sandstrände und sonnige Buchten machen Turawa zu einem anziehenden Erholungsgebiet. Die Umgebung der Turawa-Seen kann man sehr gut mit dem Fahrrad erkunden.

Der Nachbarort Kamien Sl. (Groß Stein) ist ein romantischer kleiner Kneipkurort mit einem Schloss, umgeben von herrlichem Park mit duftendem Kräutergarten, einem Japanischen Garten, einem Schwimmbad und vielen Übernachtungsmöglichkeiten.

Im Ort Krasiejow, 15 km von Izbicko entfernt, kann man einen Dinosaurierpark mit paläontologischen Ausgrabungen besichtigen,

Die schönen und gepflegten Häuser und Gärten verdankt die Gemeinde den fleißigen und über alles ordnungsliebenden Mitbürgern.

Im Ort Izbicko befindet sich ein Park-Palast-Komplex. Auf dem Parkgebiet finden Sie viele Naturdenkmäler, wie Weiden, Ulmen und Eichen; die ältesten von ihnen sind 250 Jahre alt.

Das Schloss in Izbicko wurde zu einem gepflegten Hotel umgebaut.

Zu den Naturschätzen der Gemeinde Izbicko gehören Kalksteinlagerstätten sowie Vorräte von sehr sauberem unterirdischem Wasser.

Sehenswertes aus den Ortsteilen

Izbicko (Stubendorf)  Sitz der Gemeindeverwaltung

Im Park steht ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert, während des III. Schlesischen Aufstandes verbrannt, später zwischen den 2 Weltkriegen teilweise aufgebaut.

Nach dem 2. Weltkrieg befand sich dort die landwirtschaftliche Fachhochschule.

Eine Kirche von historischem Wert kann bewundert werden, die aus dem XIII. Jahrhundert stammt. Man trifft hier auf viele denkmalgeschützte Kapellen und Wegekreuze, die von der Bevölkerung in Zeiten des Krieges, Niederlagen und Hungersnot erbaut wurden.

Siedlec (Schedlitz, Alt Siedem 1936)

Fragmente mittelalterlicher Vorzeitburg.

In der Ortsmitte befinden sich ein Denkmal des heiligen Johannes Nepomucen mit Zeichnung eines Wappens aus dem Jahre 1746 sowie ein kleines Denkmal mit Namen der Gefallenen während des 3. Schlesischen Aufstandes.

Eine Kapelle aus dem Jahre 1908 ist dem heiligen Florian geweiht. Auf dem einfachen Altar steht eine Holzfigur der Mutter Gottes mit dem Kind, an den Seiten befinden sich Figuren des Heiligsten Herz Jesus und des heiligen Florian.

Krosnica (Krasnalanka, Krasnoleka)

Krosnica ist eines der schönsten Dörfer im Oppelner Land. Bekannt ist Krosnica durch seine guten Böden, Lehm- und Bausteinvorkommen.

Jedes Jahr im August findet hier ein Dorffest unter dem Namen ?Krosnica Tage? statt, das auch viele frühere Bewohner aus dem Ausland besuchen.

Otmice

Eine alte Mühle, die bis heute in Betrieb ist und dem passionierten Imker, Krzysztof Ralla, gehört. Eine Schlesische Stube befindet sich in der Schule, von den Kindern errichtet.

Poznowice (Poznowitz, Einsiedel)

Die Kirche, dem heiligen Michael geweiht, wurde im Jahre 1800 gebaut. Der Hauptaltar, im Stil des Innenraums errichtet, besitzt Schnitzereien aus dem Barock. Den zentralen Platz nimmt eine 2 Meter große Figur des heiligen Michael ein. Zwei Nebenaltare, rechts aus der 2. Hälfte des XVII. Jahrhunderts, links ein Altar der Mutter Gottes aus Tschenstochau, aus dem XIX. Jahrhundert. Die Kanzel ist mit Ornamenten und geschnitzten Figuren der vier Evangelisten versehen.

Ein einfach gebauter Beichtstuhl stammt aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Altar der Muttergottes aus Tschenstochau hängt ein großer Rosenkranz, der einer Legende nach, von den Franziskanern aus Siedlec stammen soll.

Öffnungszeiten

Montag

08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr
und 14:00 - 16:00 Uhr

Mittwoch

08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

08:00 - 12:00 Uhr
und 16:00 - 18:00 Uhr

Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

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